COVID-19 (Coronavirus)

COVID-19 (Coronavirus)

Update: Maskenpflicht 

Der Bundesrat hat an einer ausserordentlichen Sitzung am 18. Oktober 2020 mehrere, schweizweit gültige Massnahmen gegen den starken Anstieg der Infektionen mit dem Coronavirus ergriffen. Wer im öffentlichen Verkehr unterwegs und älter als 12 Jahre ist, muss seit dem 6. Juli 2020 eine Gesichtsmaske tragen. Diese Pflicht wird ab Montag, 19. Oktober neu auf Personen ausgedehnt, die sich auf Perrons oder in Bahnhöfen, Flughäfen oder anderen Zugangsorten des öffentlichen Verkehrs aufhalten. Wie bis anhin sind Personen, die etwa aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können, von der Maskentragpflicht ausgenommen. Die Massnahme gilt für alle Reisenden in der ganzen Schweiz und somit auch für die Reisenden in den Transportunternehmungen des Tarifverbunds OSTWIND.

 

Erstattungen von OSTWIND Abos

Der öV Schweiz stützt die Strategie des Bundes. Die Reduzierung des Angebots und die einschneidenden Massnahmen mit der Aufforderung, den öV nur in wichtigen Anliegen zu nutzen, haben zu einem massiven Nachfrageeinbruch von rund 80 Prozent gegenüber dem Normalbetrieb geführt. Den Transportunternehmen im öffentlichen Verkehr entgehen somit jeden Monat Einnahmen in der Höhe von rund 500 Millionen Franken. Gleichzeitig erheben Abonnentinnen und Abonnenten, die ihren Fahrausweis während der Pandemie aus verschiedenen Gründen nicht nutzen können, verständlicherweise Forderungen an die Transportunternehmen und öV-Verbünde. Trotz der finanziell schwierigen Situation für die Unternehmen hat die öV-Branche entschieden, Inhaberinnen und Inhabern eines General-, Verbund-, Strecken- und Moduljahresabonnements pauschal 15 Tage weitere Kulanz zu gewähren. Auch Kundinnen und Kunden mit einem OSTWIND Monatsabo haben Anrecht auf einen Gutschein. 

Wie Sie zu Ihrer Entschädigung gelangen, sehen Sie hier:

OSTWIND Jahresabos

Alle Kundinnen und Kunden, welche Stichtag 10.05.2020 im Besitz eines gültigen OSTWIND Jahresabo sind, haben Anrecht auf 15 zusätzliche Tage nach Ablauf des Abos. Wer zu diesem Zeitpunkt über ein entschädigungsberechtigtes Abo verfügt, profitiert automatisch von der Gutschrift, man muss nicht aktiv werden

Aufgrund der Datenmenge nimmt diese automatische Verlängerung ein paar Tage in Anspruch. Zuerst werden die Abonnemente verlängert, die als erstes ablaufen. Bis Mitte Mai sollten alle betreffenden OSTWIND Jahresabos verlängert sein.

Das neue Ablaufdatum ist unter www.swisspass.ch (sofern nicht bereits erfolgt, nach einmaliger Registrierung ) in Ihrem persönlichen SwissPass-Konto ersichtlich. Um zu prüfen, ob die 15 Tage angerechnet wurden, kann das neu angezeigte Ablaufdatum mit dem ursprünglichen Ablaufdatum auf dem Kaufbeleg abgeglichen werden. Der neue letzte Gültigkeitstag kann mit dem SwissPass auch am Automaten eingesehen werden.

Ein Gang zum Schalter, eine Kontaktierung über das Webformular oder ein Anruf beim Kontaktcenter sowie beim OSTWIND direkt ist nicht notwendig und soll vermieden werden. Insbesondere müssen die Abos nicht gekündigt werden, um einen Anspruch geltend zu machen. Wir hoffen auf Ihr Verständnis und danken Ihnen an dieser Stelle im Voraus für Ihre Geduld!

 

OSTWIND Monatsabos

Die Branche hat abschliessend entschieden, dass allen Kundinnen und Kunden, welche am Stichtag 17.03.2020 (Beginn der «Ausserordentlichen Lage») im Besitze eines OSTWIND Monatsabos waren, ein Gutschein zusteht.  Dieser Gutschein im Tarifverbund OSTWIND wird  15% des Abopreises und minimal CHF 15 betragen. Ein Teil der OSTWIND Monatsabos ist derzeit noch auf Papier im Umlauf.  Eine automatisierte Gutscheinlösung ist nicht möglich.  Aus diesem Grund bitten wir die betroffenen Kundinnen und Kunden, welche am Stichtag ein Monatsabo hatten (SwissPass oder Papier), sich über das Kontaktformular auf unserer Webseite zu melden.

 

OSTWIND Firmenabos

Das OSTWIND Firmenabo ist von der oben genannten automatischen Verlängerung der Laufzeit um 15 Tage ausgenommen. Inhaberinnen und Inhaber eines OSTWIND Firmenabos profitieren dank der Unterstützung Ihres Arbeitgebers sowie des Tarifverbunds OSTWIND bereits heute von einem stark vergünstigten und attraktiven Angebot. 

Ein Gang zum Schalter, eine Kontaktierung über das Webformular oder ein Anruf beim Kontaktcenter sowie beim OSTWIND direkt ist nicht notwendig und soll vermieden werden.

 

Coronavirus: Auswirkungen auf den Tarifverbund OSTWIND 

Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie haben enormen Einfluss auf den öffentlichen Verkehr. In Absprache mit dem Bundesamt für Verkehr (BAV) setzt die öV-Branche alles daran, die Grundversorgung im öffentlichen Verkehr in der Schweiz sicherzustellen. Die öV-Branche entschädigt Kunden von Jahres- und Monatsabos mit 100 Millionen Franken. Diese Entschädigungslösung der Transportunternehmen und öV-Verbünde ohne Mittel der öffentlichen Hand bewegt sich im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten der öV-Branche. Genauere Informationen finden Sie weiter unten im Abschnitt «Erstattungen von OSTWIND Abos».

In Krisensituationen bestehen im öffentlichen Verkehr der Schweiz Systemführerschaften – SBB für den Bereich «Schiene», PostAuto für den Bereich «Strasse» (Bus und Tram). Sie definieren dann angemessene Vorgaben und Massnahmen, welche von den weiteren Transportunternehmen und den Tarifverbünden übernommen werden. SBB und PostAuto stimmen sich dabei eng mit dem Bundesrat sowie den Bundesämtern für Verkehr und Gesundheit ab.  In den nachstehenden Links finden Sie die aktuellen Informationen der beiden Systemführerinnen. 

 
Schutzkonzept für öffentlichen Verkehr macht Reisen möglichst sicher

Die Transportunternehmen und der Tarifverbund OSTWIND halten sich an die aktuellen Empfehlungen der Systemführer.  Die Systemführer haben ein Schutzkonzept im Auftrag des Bundesamtes für Verkehr (BAV) entwickelt. Es basiert auf den Empfehlungen und Massnahmen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Die Regeln gelten in allen öffentlichen Verkehrsmitteln und an allen Bahnhöfen und Haltestellen. Touristische Verkehre sind aktuell noch eingestellt und werden im Konzept deshalb nicht behandelt. Das Schutzkonzept tritt per 11. Mai 2020 in Kraft. Es wird angepasst, wenn die Strategie des Bundesrates dies erfordert oder eine Optimierung nötig ist. 

Wir sind uns bewusst, dass die aktuelle Situation viel von der Gesellschaft abverlangt und damit auch von unseren Kundinnen und Kunden. Wir geben unser Bestes und versuchen, trotz der schwierigen Situation Ruhe und Ordnung zu bewahren. Das aktuellste Schutzkonzept ist jeweils bei den Systemführern publiziert:

 

Fahrplananpassungen

Für die Angebotsplanung im OSTWIND sind die Transportunternehmungen in Zusammenarbeit mit den Systemführern verantwortlich.  Wir empfehlen Ihnen, vor jeder Reise den Online-Fahrplan zu konsultieren. Im Weiteren sind Informationen zur Betriebslage der Transportunternehmungen im OSTWIND auf der jeweiligen Webseite der Unternehmung kommuniziert. Eine Übersicht über alle Transportunternehmen im Tarifverbund OSTWIND finden Sie hier.

Zu Fahrplananpassungen im Nationalen direkten Verkehr informieren die Systemführer: